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Allgemeine Sicherheitsvorschriften

Als Grundlage dienen die in Österreich geltenden Gesetze, Verordnungen und Normen. Diese sind vom Auftragnehmer einzuhalten und auch ihren Beschäftigten bzw. beauftragten Subunternehmen entsprechend der Tätigkeit zur Kenntnis zu bringen. Von allen Beschäftigten des Auftragnehmers bzw. beauftragten Subunternehmens wird die Kenntnisnahme folgender Sicherheitsvorschriften, Datenschutz-, Urheberrechts- und IT-Sicherheitsbestimmungen sowie deren Einhaltung erwartet und vorausgesetzt.


Bei Verstößen behält sich die NÖGKK vor, die Arbeit sofort einstellen zu lassen und den Auftrag zu entziehen.


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1. Allgemeine Sicherheitsvorschriften

  1. Beschäftigte von Auftragnehmern bzw. von beauftragten Subunternehmen sind verpflichtet, sich vor Arbeitsantritt anzumelden. Der Aufenthalt ist nur in jenen Bereichen gestattet, die direkt mit der Erfüllung der beauftragten Arbeiten in Verbindung stehen.
  2. Beschäftigte von Auftragnehmern bzw. beauftragten Subunternehmen müssen der Arbeit und dem Grad der Gefährdung angemessene Schutzkleidung tragen, wobei Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Schutzbrillen und ggf. Schutzhelme zur Grundausstattung gehören. Arbeiten mit Absturzgefahr dürfen nur unter Verwendung der entsprechenden Sicherheitsausrüstung durchgeführt werden.
  3. Grundsätzlich sind für die Arbeiten benötigte Schutzausrüstungen, Geräte der ersten Löschhilfe, Werkzeuge, Hilfsmittel, Gerüstungen und Aufstiegshilfen vom Auftragnehmer bzw. dem beauftragten Subunternehmen zur Verfügung zu stellen. Die verwendeten Werkzeuge, Maschinen, Leitern und Geräte müssen den gültigen gesetzlichen Vorschriften und Normen entsprechen.
  4. Im gesamten Gebäude der NÖGKK besteht Alkohol- und Rauchverbot! Vom Rauchverbot ausgenommen sind definierte Raucherzonen.
  5. Jegliche Heißarbeiten, wie Schweißen, Schleifen, Löten, Brennschneiden und alle funkenziehenden Tätigkeiten dürfen nur nach Genehmigung durch die brandschutzbeauftragte Person oder durch die Service-Center-Leitung durchgeführt werden. Diese legen alle einzuhaltenden Sicherheitsmaßnahmen fest. Die Beendigung der Arbeiten ist dem/der Brandschutzbeauftragten bzw. der Service-Center-Leitung anzuzeigen. Die Anweisungen in der Brandschutzordnung und auf Hinweistafeln z. B. „Verhalten im Brandfall“ sind zu beachten.
  6. Arbeiten an der Elektroanlage dürfen nur nach Rücksprache mit den elektroverantwortlichen Personen bzw. der Service-Center-Leitung durchgeführt werden. Elektrische Arbeiten dürfen nur von geschultem Fachpersonal lt. Elektroschutzverordnung 2012 und den ÖVE-Bestimmungen durchgeführt werden.
  7. Bei Unfall, Feuer, medizinischen oder sonstigen Notfällen ist das Personal der NÖGKK oder die europaweite Notrufnummer 112 anzurufen. Sämtliche Betriebsstätten sind mit Defibrillatoren und mit Erste-Hilfe-Koffern ausgestattet.

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2. Datenschutz

  1. Ich verpflichte mich ausdrücklich zur Verschwiegenheit über alle im Zusammenhang mit der Beschäftigung in der NÖGKK bekannt gewordenen Daten über natürliche und juristische Personen sowie Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse. Weiters ist auch jede Verwertung dieser Daten untersagt. Diese Verpflichtungen gelten auch nach Beendigung des Auftragsverhältnisses.
  2. Darüber hinaus trägt der Auftragnehmer bzw. das beauftragte Subunternehmen dafür Sorge, auch die bei ihm beschäftigten Personen in gleicher Weise zur Verschwiegenheit zu verpflichten. Für den Fall des Verstoßes wird eine Konventionalstrafe von € 5.000,00 pro Fall vereinbart. Weitergehende Unterlassungs- oder Schadenersatzansprüche bleiben davon unberührt.

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3. Tätigkeit an IT-Systemen der NÖGKK

  1. Vor und nach der Durchführung von Wartungstätigkeiten ist die OE EDV zu verständigen.
  2. Nach erfolgter Tätigkeit bzw. Fernwartung ist der OE EDV ein Arbeitsbericht vorzulegen (warum, was war die Ursache und was wurde geändert).
  3. Ohne vorherige Abklärung mit der OE EDV und deren Zustimmung darf
    • keine Soft- oder Hardware installiert oder getauscht werden,
    • kein Subunternehmen für die Erledigung der Arbeiten herangezogen werden,
    • keine Veränderung (z.B. Konfiguration) an IT-Systemen durchgeführt werden,
    • kein Fremdgerät (z.B. Notebook) mit dem Netzwerk der NÖGKK verbunden werden,
    • einem Dritten kein Wartungszugang (Fernwartung) ermöglicht werden.
  4. Bei berechtigter Verwendung eines Fremdgeräts im Netzwerk der NÖGKK ist ein aktueller Virenschutz und ein aktueller Sicherheitspatch verpflichtend nachzuweisen.
  5. Ein An-, Ab- und Umstecken von Systemkomponenten (Netzwerk, SAN, …) darf nur durch Mitarbeiter der OE EDV erfolgen.
  6. Zugriff auf Systeme, die nicht im Bereich der beauftragten Tätigkeiten liegen, ist strengstens untersagt.
  7. Auf kassenfremden Datenträgern dürfen keine Daten gespeichert werden (Sicherungen oder Zwischenspeicherungen).
  8. Die Installation zusätzlicher Hard- und Software auf einem IT-System der NÖGKK ist untersagt.
  9. Es ist strengstens untersagt Speisen und Getränke in die Räumlichkeiten für Server und Telefonanlagen mitzunehmen.
  10. Für die Vertraulichkeit der „Benutzerkennung“, die von einer/einem Bediensteten der OE EDV mitgeteilt wurde, ist Sorge zu tragen.

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4. Urheberrechtliche Bestimmungen

  1. Originalsoftware darf ausschließlich insofern vervielfältigt und bearbeitet werden, als dies für ihre bestimmungsgemäße Benutzung durch die zur Benutzung berechtigte Person notwendig ist (Arbeits- und Sicherungskopien).
  2. Der NÖGKK als Dienstgeber bzw. Auftraggeber steht gemäß § 40b des Urheberrechtsgesetzes, BGBl. Nr. 111/1936, in der geltenden Fassung, ein unbeschränktes Werknutzungsrecht an allen in Erfüllung der dienstlichen Obliegenheiten geschaffenen Computerprogrammen zu.

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5. Hausordnung

  1. Im Bereich der Hauptstelle St. Pölten, Kremser Landstraße 3, weisen wir darauf hin, dass das Parken am Boulevard zwischen Pensionsversicherung und NÖGKK verboten ist und einer externen Parkraumüberwachung unterliegt. Für Beschäftigte von Auftragnehmern bzw. von beauftragten Subunternehmen stehen Parkplätze in der Schöpferstraße zur Verfügung. In den Service-Centern sind die Parkmöglichkeiten bei der zuständigen Leitung zu erfragen.
  2. Abfälle, die bei der Tätigkeit entstehen, sind von der Auftrag nehmenden Stelle nach Beendigung der Tätigkeiten mitzunehmen bzw. ordnungsgemäß zu entsorgen.
  3. Die Arbeitsschutzbestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften sowie ggfs. interne Sicherheitsanweisungen sind verpflichtend einzuhalten.


   linkVerpflichtungserklärung (44.2 KB)


Zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2016