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Richtiger Umgang mit Internet und Computer in der Familie


Foto: Mag. Elisabeth Janca

Expertentipp von Mag. Elisabeth Janca,
Elternschule NÖ



  • PC / Internet sind KEIN Ersatz für Menschen:
    Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung menschliche Zuwendung und direkte Kommunikation.
  • Computer und Internet als Werkzeug verwenden - was will ich tun?
    Damit ergibt automatisch ein kritischer, bewusster Umgang mit dem Medium,weil ich denke, bevor ich nutze ... auch wenn ich spiele!
  • Technisierte Kinder sind trotzdem KINDER:
    Altersfreigaben beachten und nicht an dem Wettbewerb teilnehmen, was denn mein Kind schon alles kann ☺
  • Zugangsdaten sind wie Zahnbürsten - man borgt sie nicht her:
    Auch nicht die Daten für die elterliche Kreditkarte! Sorgt immer wieder für Überraschungen, wenn das Kind damit einkauft.Zugangsdaten zu Facebook etc. nicht weitergeben - „gehakte“ Profile können viel Schaden anrichten.
  • Gemeinsam und kritisch auswählen:
    Regeln aufstellen und einhalten! Wir dürfen als Eltern auch NEIN sagen.
  • PC ist KEINE Belohnung/Bestrafung:
    PC-Nutzung erhält damit einen Sonderstatus und wird sonst eventuell unkontrolliert bei Freunden konsumiert.
  • Sicherheit aufbauen damit Kinder sich trauen zu reden:
    wichtig bei Übergriffen/Mobbing; Seiten, die nicht altersentsprechend sind; wenn einmal etwas daneben geht.
  • An persönlichen Daten sparen:
    es gibt das Recht auf Privatsphäre - es/sie wird freiwillig aufgegeben und wir werden immer gläserner. Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerkenbeachten!
  • Sind Freunde Freunde?
    Jeder/jede kann jede Identität annehmen. In Netzwerken am besten nur Freunde adden, die man auch in Realität kennt. Damit lassen sich manche Probleme/Übergriffe bereits im Vorfeld ausschalten.
  • Keine Blind-Dates:
    Es kann auch der Falsche sein. Wenn ein Treffen stattfinden soll, dann mit Begleitung und so viel Öffentlichkeit im Umfeld wie nur möglich.
  • Postings/Fotouploads vorher überlegen - kann schnell peinlich werden:
    Peinlich im Freundeskreis - kann auch Startpunkt für Cybermobbing werden - und peinlich bei der Bewerbung um einen Job.
  • Recht am eigenen Bild:
    Auch Kinder sollten keine Bilder von anderen hochladen, ohne zu fragen.
  • Copyright:
    Mein eigenes und das Recht der anderen - Thema Musik- und Kinofilmdownloads.
  • Ortung und ähnliche Apps machen gläsern:
    Auch hier überlegen wo - wann - wozu - wer sieht mich und wer kann mit meinen Daten welche Überlegungen anstellen.
  • Spannung am PC = Adrenalinausschüttung = nur durch Bewegung abzubauen:
    Das heißt, Arbeiten am Computer immer wieder mit Bewegung ausgleichen um die Spannung abzubauen.
  • Computer, Internet und soziale Netzwerke dürfen Spaß machen - in einer realen Umgebung!


Kontakt:
Zentrum für Medienkompetenz und –bildung
E-Mail: buero@medienbildung4.me

Zuletzt aktualisiert am 20. April 2015