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Vertragshebammen


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Was sind Vertragshebammen?

Vertragshebammen sind freiberufliche Hebammen, die mit dem Krankenversicherungsträger einen Vertrag abgeschlossen haben. Der Vertrag enthält z. B. Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Vertragshebammen oder über die Verrechnung der Hebammenhonorare.

Unsere Vertragshebammen verrechnen die Honorare für Vertragsleistungen direkt mit uns.
Das bedeutet: Für Sie entstehen bei Inanspruchnahme von Vertragsleistungen keine Kosten.

Achtung:
Vertragshebammen können auch Leistungen anbieten, wofür die NÖGKK keine Kosten übernimmt.

linkVerzeichnis der Verträge

linkVerzeichnis der MUKIPA Verträge

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Wer ist anspruchsberechtigt?

  • Versicherte der NÖGKK
  • Deren mitversicherte Angehörige

linkOnline-Ratgeber: Versicherungszugehörigkeit

linkWer ist wo versichert?

linkInfos über mitversicherte Angehörige

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Wie erhalten Sie Hilfe durch eine Vertragshebamme?

Sie können die Vertragshebamme in Ihrer Ordination aufsuchen. Ist die Inanspruchnahme in deren Ordination nicht zumutbar, so hat die Vertragshebamme ihre Tätigkeit im Rahmen eines Hausbesuches zu erbringen.

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Wie lange gebührt eine Betreuung durch die Vertragshebamme?

Die NÖGKK übernimmt Kosten für vertraglich geregelte Leistungen einer Vertragshebamme bis fünf Tage nach der Geburt (bei Mehrlings-, Kaiserschnitt- oder Frühgeburt bis sechs Tage nach der Geburt).

Treten zwischen dem sechstem Tag und der achten Woche nach der Geburt besondere Probleme auf, darf die Vertragshebamme noch maximal sieben Hausbesuche oder Ordinationskontakte erbringen.

Besondere Probleme, die pflegerische Maßnahmen erforderlich machen, sind zum Beispiel Stillschwierigkeiten, Dammschnitt oder Verletzung der Gebärwege, mangelnde Rückbildung der Gebärmutter, Nabelprobleme des Kindes.

Zuletzt aktualisiert am 25. April 2016