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Ruhen des Krankengeldes



Die wichtigsten gesetzlichen Ruhensbestimmungen sind:

Der Anspruch auf Krankgeld ruht,

  • solange die Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit (also der Krankenstand) der NÖGKK nicht gemeldet wird. Diese Meldung wird aber in der Regel von der praktischen Vertragsärztin bzw. vom praktischen Vertragsarzt für Sie erledigt.
  • solange Ihnen die Dienstgeberin bzw. der Dienstgeber auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen (EFZG, AngG usw.) mehr als 50 % der Geld- und Sachbezüge weiterbezahlt.
    Achtung: Zahlt Ihnen Ihre Dienstgeberin bzw. Ihr Dienstgeber auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen 50 % der Geld- und Sachbezüge, ruht das Krankengeld zur Hälfte.
  • solange Sie von Ihrer Dienstgeberin bzw. Ihrem Dienstgeber noch eine Urlaubsersatzleistung oder Kündigungsentschädigung erhalten.
  • solange Sie Zivil- oder Präsenzdienst leisten.
  • solange Sie von der Pensionsversicherungsanstalt oder der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt Übergangsgeld erhalten.
  • solange Sie Rehabilitationsgeld beziehen.

Der Anspruch auf Krankengeld kann ruhen,

  • solange Sie einer Ladung zur ärztlichen Untersuchung in der NÖGKK ohne wichtigen Grund nicht Folge leisten.
    Für eine allfällig medizinisch begründete Entschuldigung ist grundsätzlich Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt (Hausärztin/Hausarzt) zuständig.
  • wenn Sie wiederholt Bestimmungen der Krankenordnung oder Anordnungen Ihrer behandelnden Ärztin bzw. Ihres behandelnden Arztes nicht einhalten.

 

linkArbeiterkammer - Was ist eine Urlaubsersatzleistung?

linkPVA - Was ist Übergangsgeld?

linkAUVA - Was ist Übergangsgeld?

linkInformationen zum Rehabilitationsgeld ...

Zuletzt aktualisiert am 18. März 2015