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Zusatzbeitrag für Angehörige


Der Zusatzbeitrag für Angehörige ist nur für die Dauer ihrer Mitversicherung vorgesehen.

Der Zusatzbeitrag ist zu zahlen für:

  • Ehegattin bzw. Ehegatten
  • Eingetragene Partnerin bzw. eingetragenen Partner
  • Lebensgefährtin bzw. Lebensgefährten
  • haushaltsführende Angehörige aus dem Kreis der Eltern, Wahl-, Stief- und Pflegeeltern, der Kinder, Wahl-, Stief- und Pflegekinder, der Enkel/innen oder der Geschwister der/des Versicherten


Beachten Sie
, dass eine beitragspflichtige Mitversicherung auch für Ehegattin bzw. Ehegatten sowie für die eingetragene Partnerin bzw. den eingetragenen Partner im Ausland gilt:

  • EU/EWR-Raum und
  • der Schweiz,
  • Staaten, mit denen ein zwischenstaatliches Abkommen in der gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen wurde.

 

linkInfos - Mitversicherte Angehörige

KEIN Zusatzbeitrag ist zu zahlen:

  • Für mitversicherte Kinder, Wahl-, Stief- und Pflegekinder bzw. Enkel/innen der/des Versicherten.
  • Für Ehegattin bzw. Ehegatten, eingetragene Partnerin bzw. eingetragenen Partner, Lebensgefährtin bzw. Lebensgefährten, haushaltsführende/n Angehörige/n, wenn eine oder mehrere der folgenden Voraussetzungen zutreffen:

Die/Der mitversicherte Angehörige widmet sich aktuell der Erziehung eines oder mehrerer im gemeinsamen Haushalt lebender Kinder. Die Kinder dürfen jedoch das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Hausgemeinschaft mit dem Kind ist ausreichend, auch wenn daneben eine (z. B. geringfügige) Beschäftigung ausgeübt wird.
Die/Der mitversicherte Angehörige hat sich in der Vergangenheit zumindest vier Jahre hindurch der Erziehung eines oder mehrerer im gemeinsamen Haushalt lebender Kinder gewidmet. Die Kinder dürfen jedoch das 18. Lebensjahr noch nicht  vollendet gehabt haben. Die Hausgemeinschaft mit dem Kind ist ausreichend, auch wenn daneben eine (z. B. geringfügige) Beschäftigung ausgeübt wurde.
“Der Erziehung gewidmet“ bedeutet, dass sich die Ehegattin bzw. der Ehegatte (eingetragene Partner/in, Lebensgefährtin/Lebensgefährte) bzw. der/die Angehörige zumindest vier Jahre im gemeinsamen Haushalt aufgehalten hat; es ist nicht erforderlich, dass die Ehegattin bzw. der Ehegatte (Lebensgefährtin/Lebensgefährte) bzw. der/die Angehörige tatsächlich den Haushalt geführt hat.
Die/Der mitversicherte Angehörige erhält Pflegegeld zumindest in Höhe der Stufe 3.
Die/Der mitversicherte Angehörige pflegt die/den Versicherte/n, diese/r erhält zumindest Pflegegeld in Höhe der Stufe 3.
  • Bei Vorliegen einer sozialen Schutzbedürftigkeit nach den Richtlinien des Hauptverbandes (z. B. Bezieher/in einer Ausgleichszulage, Versicherte, die von der Entrichtung der Rezeptgebühr befreit sind). Dies ist vor allem dann der Fall, wenn das monatliche Nettoeinkommen der/des Versicherten den Ausgleichszulagenrichtsatz für Ehepaare (EUR 1.323,58) nicht übersteigt.
  • Wenn Sie als Versicherte/r Krankengeld, Wochengeld, Karenzgeld, Kinderbetreuungsgeld, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder Bedarfsorientierte Mindestsicherung erhalten.
  • Für Zeiten, während der Versicherte seinen Präsenz- oder Zivildienst leistet.

 

linkInfos - Mitversicherte Angehörige

linkInfos zur Rezeptgebührenbefreiung

Zuletzt aktualisiert am 13. April 2016