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Höhe, Berechnung und Entrichtung der Beiträge


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Wie hoch ist der Pauschalbetrag?

Der Pauschalbetrag macht für jeden Kalendermonat bei  

  • Angestellte 13,65 Prozent
  • allen anderen Personen 14,2 Prozent  

der allgemeinen monatlichen Beitragsgrundlage aus. Auch für Sonderzahlungen (z. B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) muss der Beitrag entrichtet werden.

Bei Zugehörigkeit zur Kammer für Arbeiter, Angestellte und freie Dienstnehmer ist auch die Arbeiterkammerumlage in Höhe von 0,5 Prozent zu entrichten - und zwar nur von der allgemeinen Beitragsgrundlage (nicht bei Sonderzahlungen).

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Was zählt zur allgemeinen Beitragsgrundlage?

Alle Bezüge, die nicht ausdrücklich im Gesetz als beitragsfrei aufgezählt sind. Sonderzahlungen (z. B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) werden nicht in die allgemeine Beitragsgrundlage eingerechnet. Die allgemeine Beitragsgrundlage wird von der Dienstgeberin bzw. dem Dienstgeber gemeldet. 

linkInfos zur Beitragsgrundlage

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Wer muss die Beiträge entrichten?

Den Pauschalbetrag für die Kranken- und Pensionsversicherung müssen Sie bezahlen. Ihre Dienstgeber/innen entrichten die Beiträge zur Unfallversicherung.

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Wann müssen Sie die Beiträge entrichten?

Die Beiträge werden einmal jährlich im Nachhinein von der NÖGKK zur Zahlung vorgeschrieben. Den genauen Zahlungstermin entnehmen Sie bitte Ihrer Vorschreibung.

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Weshalb erfolgt die Vorschreibung im Nachhinein?

Die Dienstgeber/innen müssen Ihren Jahresverdienst bis spätestens Ende Februar des folgenden Kalenderjahres den zuständigen Gebietskrankenkassen melden. Das bedeutet: Ihre Jahresbeitragsgrundlagen von 2013 müssen bis spätestens 28.2.2014 gemeldet werden.

Erst nach Einlangen dieser Meldungen und EDV-mäßiger Erfassung kann der Hauptverband der Sozialversicherungsträger prüfen, ob die allgemeine Beitragsgrundlage aus allen Ihren Beschäftigungen die monatliche Geringfügigkeitsgrenze überschritten hat. 

Nach Abschluss dieser Prüfungen berechnet der Hauptverband die Beiträge. Erst danach erfolgt die Beitragsvorschreibung durch die NÖGKK (ab Herbst des Folgejahres).

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Ist eine Ratenvereinbarung möglich?

Wir gewähren bei finanziellen Engpässen eine Ratenzahlung. Melden Sie sich für die Ratenvereinbarung direkt in Ihrem nächstgelegenen NÖGKK-Service-Center. 

Beachten Sie: Bei Ratenvereinbarungen müssen Verzugszinsen berechnet werden.

linkService-Center der NÖGKK

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Dürfen Beiträge bereits vor der jährlichen Vorschreibung einbezahlt werden?

Freiwillige Vorauszahlungen auf ein bestehendes Beitragskonto sind möglich. Die Höhe der Zahlungen und die Zahlungsart (monatlich, vierteljährlich etc.) bleiben Ihnen überlassen.

Im Folgejahr erfolgt dann die Neuberechnung der Beiträge auf Grund der von der Dienstgeberin bzw. dem Dienstgeber gemeldeten jährlichen Beitragsgrundlagen. Je nach Höhe der Vorauszahlung erhalten Sie eine Gutschrift oder eine Nachzahlungsvorschreibung.

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Die in der Beitragsvorschreibung angegebenen Beschäftigungszeiten stimmen mit Ihren Aufzeichnungen nicht überein?

Die in der Vorschreibung angeführten Zeiten werden von der Dienstgeberin bzw. dem Dienstgeber gemeldet. Bitte kontaktieren Sie ihn, damit er allfällige Zeitkorrekturen in Form von Meldeberichtigungen an uns sendet. In der Folge berechnen wir die Beitragsvorschreibung neu.

Beachten Sie: Eine Urlaubsersatzleistung und/oder Kündigungsentschädigung verlängert den Beschäftigungszeitraum! Für die Zeit der Verlängerung müssen Sie ebenfalls Beiträge entrichten.

linkAKNÖ - Was ist eine Urlaubsersatzleistung?

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015