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Kosten


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Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte bzw. Vertragseinrichtungen

Abnehmbarer Zahnersatz:

Der abnehmbare Zahnersatz wird als Vertragsleistung aus zahnfleischfarbigem Kunststoff oder aus einer Edelstahllegierung angefertigt. Wird auf Wunsch der Patientin bzw. des Patienten für die Herstellung eines Zahnersatzstückes ein anderes Material verwendet, hat die Patientin bzw. der Patient die Mehrkosten selbst zu tragen.

Bei abnehmbarem Zahnersatz ist eine Kostenbeteiligung durch die Patientin und den Patienten vorgesehen. Die Zuzahlung beträgt bei Kunststoffprothesen und bei Metallgerüstprothesen 50 Prozent des mit den Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten bzw. Vertragseinrichtungen vereinbarten Tarifsatzes (= Vertragstarif). 

Durch den Vertrag kann die Vertragszahnärztin bzw. der Vertragszahnarzt (Vertragseinrichtung) den Kassenanteil direkt mit der NÖGKK verrechnen. Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt stellt Ihnen nur noch den Patientenanteil in Rechnung. Sie erhalten für den Patientenanteil keine weitere Kostenerstattung!

Besondere medizinische Fälle:

Muss aus medizinischen Gründen (z. B. wegen nachgewiesener Allergie gegen Vertragsmaterialien) für die Herstellung des Zahnersatzes ein Material verwendet werden, das in den Verträgen nicht vorgesehen ist, leistet die NÖGKK für die Differenzkosten einen Kostenzuschuss.

linkHöhe der Kostenzuschüsse - Satzung (Anhang 2) (197.6 KB)

linkDer Weg zur Kostenerstattung


Voraussetzung ist die Vorlage eines Kostenvoranschlages Ihrer Zahnärztin oder Ihres Zahnarztes sowie des Allergiepasses von einem Allergieambulatorium bzw. einer Hautfachärztin oder einem Hautfacharzt.

Schicken Sie diese Unterlagen unbedingt vor Behandlungsbeginn an die zuständige Abteilung:

Niederösterreichische Gebietskrankenkasse
Vertragspartnerabrechnung - Zahnersatz
Postfach 164
3101 St. Pölten

Oder bringen Sie diese in das nächstgelegene Service-Center. Wir leiten die Unterlagen gerne für Sie weiter.

linkService-Center der NÖGKK


Verblend-Metall-Keramikkrone oder Voll-Metallkrone:

Wird eine Verblend-Metall-Keramikkrone oder Voll-Metallkrone zur Befestigung des abnehmbaren Zahnersatzes notwendig, sind diese Kronen als Vertragsleistungen anzusehen. Es ist aber eine Zuzahlung in Höhe von 50 Prozent des Vertragstarifes durch die Patientin bzw. den Patienten vorgesehen. 

Der Vertragstarif wird zwischen dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Zahnärztekammer für Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte der österreichischen Sozialversicherungsträger festgelegt.

linkBeispiele für Zahnprothesen und Klammerzahnkronen - Beispiele für Kostenanteile

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Wahlzahnärztinnen und Wahlzahnärzte im In- oder Ausland

Die Wahlzahnärztin bzw. der Wahlzahnarzt verrechnet Ihnen die gesamten Kosten des Zahnersatzes. Sie müssen die Rechnung vorerst selbst bezahlen. Sie erhalten eine Kostenerstattung entsprechend den satzungsmäßigen Bestimmungen.

Grundlage für die Berechnung Ihrer Kostenerstattung ist der jeweils gültige Vertragstarif. 

Die Kostenerstattung beträgt höchstens 80 Prozent jenes Tarifes, den die Kasse einer Vertragszahnärztin oder einem Vertragszahnarzt für dieselbe Leistung bezahlt.

linkInfos über Vertragsleistungen

linkDer Weg zur Kostenerstattung

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Wo können Restkosten geltend gemacht werden?

Fragen Sie bei Ihrer Privatkrankenversicherung nach! 

Oder geben Sie die Restkosten bei Ihrer Arbeitnehmerveranlagung („Lohnsteuerausgleich“) an. Unter bestimmten Voraussetzungen wirken sich die Restkosten steuermindernd aus. Nähere Auskünfte dazu erfragen Sie bitte bei Ihrem Finanzamt.

linkhelp.gv - Behörden in Österreich


Verlangen Sie die dafür notwendige Bestätigung der NÖGKK gleich beim Einreichen der Unterlagen für die Kostenerstattung.

Zuletzt aktualisiert am 20. April 2016