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Diabetes mellitus


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Welche Diabetes-Typen gibt es?

Typ 1
Bei Typ 1 Diabetes liegt ein absoluter Insulinmangel vor. Diese Form des Diabetes beginnt meistens vor dem 40. Lebensjahr. In letzter Zeit erkranken aber auch ältere Personen daran.

Unsere Körperzellen benötigen Insulin unter anderem dazu, Zucker (Glukose) aus der Blutbahn aufnehmen zu können. Hat der Körper zu wenig Insulin, steigt der Blutzuckerspiegel. Die Erkrankung nimmt einen schnellen Verlauf mit ausgeprägten Symptomen. Sie muss von Anfang an mit Insulin behandelt werden. 

Typ 2
Diese Form des Diabetes tritt vorwiegend erst im fortgeschrittenen Lebensalter auf - meist bei Personen mit Übergewicht. In letzter Zeit ist jedoch auch eine Zunahme der Erkrankung bei jüngeren Menschen und Kindern festzustellen. 

Im Gegensatz zum Typ 1 besteht kein absoluter Insulinmangel. Die Körperzellen sind zu wenig auf Insulin empfindlich (Insulinresistenz), bzw. besteht eine Störung der Insulinsekretion (relativer Insulinmangel). Daraus ergibt sich ein erhöhter Blutzucker.

Beim Typ 2 können Sie - im Unterschied zum Typ 1 - eine Reihe von Vorsorgemaßnahmen treffen:

Achten Sie daher auf

  • Ihr Gewicht,
  • bewusste Ernährung,
  • ausreichende regelmäßige körperliche Aktivität,
  • regelmäßige ärztliche Kontrollen.


Schwangerschaftsdiabetes
Ca. 3 % aller Schwangeren entwickeln in der Schwangerschaft einen Diabetes. Um Schäden für das Kind zu vermeiden, muss dieser besonders gut überwacht werden. Nach der Schwangerschaft bildet sich die Blutzuckerkrankheit in der Regel wieder zurück.

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Welche Symptome treten auf?

Typische Symptome bei zu hohem Zucker sind: 

  • Müdigkeit
  • Abgespanntheit
  • Gewichtsverlust
  • Bauchschmerzen
  • starkes Durstgefühl
  • vermehrter Harndrang
  • sehr trockene Haut, Hautinfektionen
  • Sehstörungen

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Wie gehen Sie mit der Krankheit um?

Sie haben Diabetes und möchten weiterhin ein aktives, selbst bestimmtes und flexibles Leben führen? Kein Problem - dank moderner Behandlungs- und Selbstkontrollmethoden. Eine entsprechende Diabetikerschulung, gesunde Ernährung und aktive Mitarbeit sind allerdings notwendig. Werden Sie Profi in eigener Sache: 

Lernen Sie,

  • Anzeichen von zu hohem und niedrigem Blutzucker zu erkennen.
  • wie Sie Ihren Blutzucker richtig messen.
  • wenn medizinisch notwendig, wie Sie sich selbst Insulin spritzen.

Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihr behandelnder Arzt steht Ihnen zur Seite.

linkTherapie Aktiv - Diabetes im Griff

linkAktive Diabetiker Austria

linkÖsterreichische Diabetikervereinigung

linkWir Diabetiker NÖ

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Online-Ratgeber Ernährung

Informieren Sie sich mittels unserer Online-Ratgeber zu den Themen Ernährung und Diabetes-Risiko.

linkOnline-Ratgeber Ernährung

Zuletzt aktualisiert am 31. März 2016