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Dauer des Wochengeldanspruches


Grundlage für die Berechnung der gesetzlichen Fristen ist der vom Arzt festgestellte voraussichtliche Geburtstermin.

Wochengeld erhalten Sie 

  • für die letzten 8 Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung,
  • für den Tag der Entbindung,
  • für die ersten 8 Wochen nach der Entbindung,
  • für 12 Wochen nach der Entbindung, wenn es sich um eine Mehrlings-, Früh- oder Kaiserschnittgeburt handelt.


Sollten Sie sich aufgrund einer Freistellung vom Fachärztin/arzt für Frauenheilkunde, Fachärztin/arzt für Innere Medizin (in besonderen Fällen von einer/einem Amtsärztin/arzt) im vorzeitigen Mutterschutz befinden, so haben Sie bereits ab Ausstellungsdatum des Freistellungszeugnisses Anspruch auf Wochengeld.

Diese Regelung gilt auch  

  • für Bezieherinnen von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe.
  • für Bezieherinnen von Kinderbetreuungsgeld.
  • für Selbstversicherte gem. § 19a ASVG.
  • für freie Dienstnehmerinnen (§ 4 Abs. 4 ASVG).


Hinweis:
Entbinden Sie vor dem errechneten Geburtstermin, haben Sie einen Mindestanspruch auf Wochengeld von 113 Tagen (16 Wochen plus Entbindungstag).

Entbinden Sie nach dem errechneten Geburtstermin, wird die achtwöchige Frist nach der Entbindung ab dem tatsächlichen Entbindungstag gerechnet.

linkInfos zur geringfügigen Beschäftigung

linkBezirkshauptmannschaften in NÖ

linkInfos zum Kinderbetreuungsgeld für Geburten bis 28.2.2017

linkInfos zum Kinderbetreuungsgeld für Geburten ab 1.3.2017

linkInfos über Arbeitsinspektorate

linkSozialministerium – Arbeitsinspektion

Zuletzt aktualisiert am 27. Dezember 2018