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Privatstiftung Austria Tabak


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Allgemeines

Im Zuge der Generalversammlung der Betriebskrankenkasse am 3. November 2015 erfolgte der Beschluss, die Betriebskrankenkasse Austria Tabak (BKK AT) aufzulösen. Durch die am 31. Oktober 2016 veröffentlichte Verordnung des Gesundheitsministeriums ist Ministerin Oberhauser dem Antrag der Generalversammlung entsprechend gefolgt. Demzufolge wurde die BKK AT mit 31. Dezember 2016 aufgelöst. Alle Versicherten der BKK AT wurden somit mit 1. Jänner 2017 auf die neun regionalen jeweils zuständigen Gebietskrankenkassen überführt. Diese Überführung wurde durch die Personalabteilung der Austria Tabak bzw. die PVA durchgeführt.

Dank der gemeinsamen Initiative des Betriebsrates und der Unternehmensführung konnte nach konstruktiven Verhandlungen mit dem Gesundheitsministerium die Errichtung einer Privatstiftung erzielt werden. Die Gründung der Privatstiftung zur Förderung der Gesundheit von Beschäftigten der Austria Tabak GmbH - kurz Stiftung Austria Tabak - erfolgte bis 31. Jänner 2017. Ihr Zweck ist die Aufrechterhaltung des für die Versicherten und deren anspruchsberechtigten Angehörigen der BKK AT zum Zeitpunkt der Auflösung bestehenden Leistungsniveaus. Die Stiftung wird durch einen Stiftungsvorstand und Stiftungsbeirat vertreten und wird so von insgesamt neun Personen geleitet.

Der Leistungskatalog stellt die Basis der Ansprüche aus der Stiftung dar. Diese werden von der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK) als Dienstleister verwaltet. 
Die Leistungen der NÖGKK werden nicht im Sinne des ASVG erbracht - wie angeführt, ist die NÖGKK der Dienstleister für die aus dem Leistungskatalog ersichtlichen Rückerstattungen.

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Anspruchsberechtigte

  • Begünstigte der Privatstiftung sind jene Personen, die zum Stichtag 31. Dezember 2016 im Stand der Betriebskrankenkasse Austria Tabak erfasst sind. Davon sind umfasst:
  • aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Austria Tabak GmbH.
  • sich im Ruhestand befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Austria Tabak GmbH.
  • Angehörige von aktiven oder sich im Ruhestand befindlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Austria Tabak GmbH, soweit diese als Mitversicherte im Sinne des allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) anzusehen sind und die zum Stichtag 31. Dezember 2016 im Stand der Betriebskrankenkasse Austria Tabak erfasst sind. Kinder gelten als Begünstigte, solange für sie die gesetzliche Familienbeihilfe bezogen wird.
  • Kinder von Begünstigten in erster Generation, die nach dem 31. Dezember 2016 geborgen werden, gelten ebenfalls als Begünstigte, solange für sie die gesetzliche Familienbeihilfe bezogen wird. Voraussetzung ist jedoch die Vorlage der Geburtsurkunde.


Genereller Hinweis zu mitversicherten Kindern:
Kinder gelten als mitversichert und somit selbst als BEGÜNSTIGTE bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres. Nach diesem Zeitpunkt gelten sie dann als mitversichert bzw. als BEGÜNSTIGTE, sofern für sie die gesetzliche Familienbeihilfe bezogen wird. Diesbezüglich haben diese Mitversicherten nach Vollendung ihres 18. Lebensjahres regelmäßig einen Nachweis über ihre Begünstigtenstellung an die Stiftung zu erbringen (durch Übermittlung des positiven Bescheids über den Anspruch auf Bezug der gesetzlichen Familienbeihilfe). Bei Nichterbringung des entsprechenden Nachweises erlischt die Begünstigtenstellung und die Anspruchsberechtigung der mitversicherten Kinder automatisch mit Vollendung ihres 18. Lebensjahres. Dies gilt solange, bis ein entsprechender positiver Nachweis an die Stiftung erbracht wird.


Adressänderungen
Adressänderungen sind unverzüglich bekanntzugeben.

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Leistungskatalog

linkLeistungskatalog der Stiftung Austria Tabak

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Modus der Einreichung

Einreichmöglichkeiten

Via Antragsformular:


Als Beilage muss der Nachweis erbracht werden, dass die eingereichten Leistungen vom Antragsteller vorab bereits bezahlt wurden bzw. dass eine Anspruchsberechtigung vorliegt. Dies erfolgt durch

  • die auf den Namen des Antragstellers lautende Honorarnote im Original.
  • eine auf der Rechnung vermerkte Zahlungsbestätigung des Rechnungslegers, womit belegt ist, dass die Honorarnote beglichen wurde, z. B.:
    • "bar bezahlt"-Vermerk inkl. Stempel vom Leistungserbringer auf der Originalrechnung,
    • ein Zahlschein mit dem Zahlungsvermerk der Bank im Original,
    • ein Bankauszug, auf dem der Zahlungsausgang ersichtlich ist.
  • sonstige zum Nachweis des Anspruchs erforderliche Unterlagen (z. B. Nachweis des Bezuges der Familienbeihilfe).


Weitere Hinweise

  • Alle erforderlichen Unterlagen können auch im Dateiformat pdf per E-Mail an stiftungaustriatabak@noegkk.at eingereicht werden.
  • Einreichungen können jederzeit stattfinden.
  • Leistungen können maximal bis 24 Monate nach Erbringung eingereicht werden.
  • Auszahlung erfolgt auf die am Antragsformular angegebenen Bankdaten.
  • Der Versicherte erhält die Mitteilung, ob dem Antrag stattgegeben wurde, Unterlagen nachzureichen sind oder der Antrag abgewiesen wurde.

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Beispiele für mögliche Kurzentren

linkZu den Kurzentren

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Stiftungsorgane

Stiftungsvorstand:

Werner Janker (NÖGKK)

Ralf-Wolfgang Lothert

Aya Sakamoto

Christian Tobias

Stiftungsbeirat:

Mag. Astrid Gutschi

Karin Hribar

Paul Kienberger

Dr. Wolfgang Louzek

Mag. Gerald Sikyr

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Verwaltung der Stiftung

NÖGKK, Kremser Landstraße 3, 3100 St. Pölten

Ansprechpartner/innen:

Sabine Neuhauser
050 899-5139
Heinz Mistelbauer050 899-5132
Sabine Dumfahrt050 899-5136
Zuletzt aktualisiert am 12. September 2018