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Psychologie hilft bei Tabakentwöhnung

Zigarette im Aschenbecher_Foto: www.shutterstock.com

Tabaksymposium – ein voller Erfolg!

Unter dem Motto „Die Psychologie der Tabakkontrolle“ veranstalteten der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP), die NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) und das Rauchfrei Telefon am 20. Mai 2019 das Tabaksymposium zur psychologischen Behandlung der Tabakabhängigkeit.

Die Wichtigkeit des Themas zeigte sich bei den hochkarätigen Vortragenden und Ehrengästen sowie bei der Anmeldung, das Symposium war binnen weniger Stunden ausgebucht.

Gruppenfoto_Foto: NÖGKK 2. Reihe v. l. n. r.: Dir. Günter Steindl (NÖGKK), Dr. Irmgard Homeier (Fachärztin für Lungenkrankheiten), Ministerialrat Dr. Franz Pietsch (BMASGK), Univ. Prof. Dr. Rudolf Schoberberger (BÖP), Prof. Robert West (Key Note Speaker) 
1. Reihe v. l. n. r.:  GD-Stv. Mag. Petra Zuser (NÖGKK), Univ. Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger (Präs. BÖP), MMag. Sophie Meingassner (Leiterin Rauchfrei Telefon), LR Ulrike Königsberger-Ludwig

 

Wie kann Psychologie zur Motivation und Unterstützung beim Rauchstopp genutzt werden?
Hauptredner Robert West, Professor für Gesundheitspsychologie und Leiter der Tabakstudien am University College in London, zeigte auf, dass je nach Phase der Entwöhnung unterschiedliche Motivatoren eine Rolle spielen und stellte die von ihm entwickelte Theory of Addiction vor.

Gesundheitliche Aspekte
des Rauchens wurden einerseits aus umweltmedizinischer Perspektive beleuchtet, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Hans-Peter Hutter referierte zu den Rauchinhaltsstoffen, andererseits aus medizinischer Perspektive durch Dr. Irmgard Homeier, Fachärztin für Lungenkrankheiten.

Ausgehend von den aktuellen rechtlichen Grundlagen zum Nichtraucherschutz, referiert durch Ministerialrat Dr. Franz Pietsch, und den negativen sozioökonomischen Auswirkungen des (Passiv-) Rauchens, referiert durch Dr. Thomas Czypionka, wurde die konkrete Umsetzung des Nichtraucherschutzes im schulischen und betrieblichen Kontext durch Direktor Prov. Doz. Mag. Dr. Michel Fleck und Mag. Dr. Edith Pickl beleuchtet.

Wie Raucher/innen erfolgreich bei einer Lebensstiländerung unterstützt werden können, zeigten Vorträge zur Tabakentwöhnung am Rauchfrei Telefon und zur Rauchertherapie von Patientinnen und Patienten mit tabakassoziierten Folgeerkrankungen im face-to-face-Setting.

Univ. Prof. Dr. Rudolf Schoberberger widmete seinen Vortrag der Rolle der Gesundheitspsychologie bei der Tabakkontrolle.

Die Tagung zeigte auf, wie und was die psychologische Wissenschaft im Rahmen der Tabakkontrollmaßnahmen durch Motivation und Unterstützung zu einer möglichst rauchfreien Gesellschaft beitragen kann.

Das konkrete Programm sowie die jeweiligen Ansprechpartner/innen zu den unterschiedlichen Themen finden Sie hier: https://www.boep.or.at/download/5cb447633c15c83602000005/Programm-4.pdf


Die Präsentationen der Vortragenden finden Sie hier: https://www.boep.or.at/veranstaltungen/boep-veranstaltungen/detail?vtkid=F14002000 

Zuletzt aktualisiert am 28. Mai 2019