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Höhe des Wochengeldes


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Sie sind beschäftigt:

Die Höhe des Wochengeldes ergibt sich aus dem Nettoarbeitsverdienst der letzten drei Kalendermonate vor Eintritt des Versicherungsfalles. Diesem Verdienst werden als Abgeltung für die Sonderzahlungen 14 %, 17 % oder 21 % hinzugerechnet - je nach Ausmaß der Sonderzahlungen.

Dieser errechnete Betrag wird durch die Anzahl der Kalendertage der drei Kalendermonate (Beispiel: November bis Jänner = 92 Tage) dividiert. Dieser Betrag gebührt Ihnen für jeden Kalendertag Ihres Wochengeldanspruches.

Berechnungsbeispiel:

Voraussichtlicher Entbindungstag:15.4.2010
Eintritt des Versicherungsfalles
(Beginn des Wochengeldes):
18.2.2010
Bemessungszeitraum (Nettolohn 3 Monate vor Eintritt des Versicherungsfalles):November, Dezember, Jänner


Berechnung:
Nettoarbeitsverdienst von 1.11.2009 bis 31.1.2010€ 4.500,00
zuzüglich 17 % (2 Sonderzahlungen pro Jahr)€    765,00
Gesamtbetrag€ 5.265,00
Tägl. Wochengeld (dividiert durch 92)€      57,23

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Sie beziehen eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe):

In diesem Fall erhalten Sie Ihren um 80 Prozent erhöhten letztgültigen täglichen Arbeitslosengeld- oder Notstandshilfebezug als tägliches Wochengeld angewiesen.

Beachten Sie:
Das Arbeitslosengeld oder die Notstandshilfe endet mit dem Bezug des Wochengeldes. Bitte teilen Sie dem Arbeitsamt rechtzeitig mit, dass Sie ein Kind bekommen werden. 

linkZur Homepage des Arbeitsmarktservices 

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Sie erhalten Kinderbetreuungsgeld:

Wenn der Versicherungsfall der Mutterschaft bei Ihnen bis zum 28. Februar 2017 eintritt, gilt Folgendes:

Sie erhalten den Betrag von EUR 14,53 um 80 Prozent erhöht. Für die Berechnung Ihres Wochengeldes ist es ohne Bedeutung, für welche der vier Pauschalvarianten des Kinderbetreuungsgeldbezuges Sie sich entschieden haben.

Der Zuschuss zum Kinderbetreuungsgeld wird für die Berechnung Ihres Wochengeldes nicht herangezogen.

Wenn Sie einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld beziehen, gebührt Ihnen das Wochengeld in der Höhe des um 25 Prozent erhöhten Kinderbetreuungsgeldes als Ersatz des Erwerbseinkommens.



Wenn der Versicherungsfall der Mutterschaft bei Ihnen nach dem 28. Februar 2017 (ab 1. März 2017) eintritt, gilt Folgendes:

Tritt der Versicherungsfall der Mutterschaft bei einer neuerlichen Schwangerschaft innerhalb des Bezuges von Kinderbetreuungsgeld ein, erhalten Sie das tägliche Wochengeld in der Höhe des gebührenden täglichen Kinderbetreuungsgeldes.

Durch diese neue gesetzliche Bestimmung besteht allerdings kein Anspruch auf Wochengeld, wenn der Versicherungsfall der Mutterschaft bei der neuerlichen Schwangerschaft nach dem Ende des Kinderbetreuungsgeldbezuges eintritt; auch dann nicht, wenn der Eintritt der Schwangerschaft in den Zeitraum des Kinderbetreuungsgeldbezuges fällt und Sie sich noch im gesetzlichen Karenzurlaub befinden.

linkInfos zum Kinderbetreuungsgeld für Geburten bis 28.2.2017 

linkInfos zum Kinderbetreuungsgeld für Geburten ab 1.3.2017

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Sie sind selbstversichert bei geringfügiger Beschäftigung (gem. § 19a ASVG):

Ihr tägliches Wochengeld beträgt EUR 8,98 (Fixbetrag).

linkInfos über geringfügige Beschäftigung 

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Sonderregelung ab 1.1.2008 für freie Dienstnehmerinnen (gem. § 4 Abs. 4 ASVG):

Freie Dienstnehmerinnen erhalten seit dem 1. Jänner 2008 ein einkommensabhängiges Wochengeld. Als Berechnungsgrundlage dient der Nettoverdienst der letzten drei Kalendermonate vor Eintritt des Versicherungsfalles. 

Über nähere Details informieren Sie unsere Mitarbeiter/innen in den Service-Centern.

linkService-Center der NÖGKK 

Zuletzt aktualisiert am 21. August 2017