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Begriffserklärung


Zwei oder mehrere geringfügige Beschäftigungen

Hat ein/e Dienstnehmer/in in einem Kalendermonat (gleichzeitig oder nacheinander) ein oder mehrere geringfügige Beschäftigungen (bei einem oder auch mehreren Dienstgebern), deren allgemeine Beitragsgrundlagen aus einem (geringfügige Beschäftigung kürzer als 1 Monat vereinbart) oder mehreren geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen insgesamt die monatliche Geringfügigkeitsgrenze übersteigen, dann führt dies zu einer Pflichtversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung.

Eine geringfügige Beschäftigung liegt vor, wenn das Bruttoentgelt aus einem Arbeitsverhältnis die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreitet (= monatlich EUR 438,05 für 2018). Dadurch wird eine Pflichtversicherung in der Unfallversicherung begründet.

Bei mehreren geringfügigen Beschäftigungen meldet jede/r Ihrer Dienstgeber/innen Sie als geringfügig beschäftigt zur Unfallversicherung an. Die Beiträge dafür entrichten die Dienstgeber/innen.

Überschreitet die allgemeine monatliche Beitragsgrundlage aus allen Ihren geringfügigen Beschäftigungen insgesamt die Geringfügigkeitsgrenze gelten Sie nicht mehr als geringfügig beschäftigt. Sie werden dann neben der Unfallversicherung auch in die Pflichtversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung einbezogen. Sie bekommen dann im Folgejahre einen Pauschalbetrag vorgeschrieben.

linkInfos über die Beitragsentrichtung (inkl. allgemeine monatliche Beitragsgrundlage und Pauschalbetrag) 

Zuletzt aktualisiert am 11. Dezember 2017